Sicherheit auf Smartphones und Tablets

iPhone Bedienung

Smartphones und Tablets sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Obwohl diese Geräte nützliche Helfer im Alltag sind, bergen sie auch einige Gefahren. Die Sicherheit bei ihrer Benutzung ist nach wie vor ein aktuelles Thema. Doch wie kann man sich vor Gefahren schützen und die Sicherheit auf Smartphones und Tablets auf ein Maximum bringen?

Mögliche Sicherheitslücken in der Nutzung
Die meisten Sicherheitslücken entstehen erst nach und nach und sind nicht von Anfang an existent. Gerade während der Verwendung eines Smartphones oder Tablets bahnen sich mögliche Gefahrenquellen ihren Weg. Viele Nutzer sind schlicht zu leichtsinnig. Lädt man sich eine neue App herunter, sollte man sich immer vergewissern, ob diese auch vertrauenswürdig ist.

Google Play Store - Androis Apps

Google Play Store – Androis Apps

Das Problem ist, dass sogar vermeintlich unbedenkliche Anwendungen zur Sicherheitslücke werden können. Hacker nutzen dabei verschiedene Lücken in der Programmierung dieser Apps, um sich Zugang zu fremden Handys und Tablets zu verschaffen. Davon sind vor allem diverse Browser, die auf Geräten mit einem Android-Betriebssystem laufen, betroffen. Ein JavaScript-Code ermöglicht es den Angreifern, sich in das System der User einzuschleusen und dabei sogar die Administratoren-Rechte zu übernehmen. Das bedeutet, dass völlig fremde Menschen die volle Kontrolle über das eigene Smartphone oder Tablet erlangen.

So sind sensible Daten, wie Bilder, Videos oder Chatverläufe, plötzlich ungeschützt. Meist geschieht dies unbemerkt, während der eigentliche Besitzer des Geräts eine betroffene Website besucht. Hacker können dann auch Schadsoftware, wie Spionage- oder Werbeprogramme, einschleusen, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Oft haben es diese Verbrecher aber auch auf Bankdaten, die in bestimmten Apps gespeichert sind, abgesehen.

Aktuelle Bedrohungen
Eine Gefahr die auch aktuell lauert, sind Apps, die sich als vertrauenswürdige Anwendung ausgeben. Diese tarnen sich, indem sie fremde Namen und Logos verwenden. Häufig werden so beispielsweise falsche Facebook-, YouTube- oder Instagram-Anwendungen in Umlauf gebracht. Da diese Schädlinge sich meist auch genau wie das Original verhalten, ist es sehr schwierig, sie als Schadsoftware zu identifizieren.

Die Hacker verwenden dabei eine fast identische Programmierung, wie die des Vorbilds. Nur durch kleine Ergänzungen bahnen sie sich den Weg zum Datendiebstahl. Leider sind diese schädlichen Anwendungen nicht nur schwer zu erkennen, sondern setzen sich auch im System fest, sodass man sie kaum noch entfernen kann. In manchen Fällen hilft sogar nur ein Neukauf des Geräts.

Schutz und Prävention
Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, jedoch trotzdem oft vernachlässigt wird, sind regelmäßige Updates. Nur wer das Betriebssystem seines Smartphones oder Tablets auf dem neuesten Stand hält, ist ausreichend vor Schadsoftware geschützt. Das liegt vor allem daran, dass Android bei weitem nicht perfekt ist. Hacker sind pausenlos auf der Suche nach neuen Sicherheitslücken und finden diese leider auch. Geschlossen werden können sie nur nach und nach.

Virenscanner für Android

Virenscanner für Android

Was sich ebenfalls von selbst versteht, ist die Installation eines Virenscanners. Im Play Store sind viele kostenlose Varianten, die ausreichenden Schutz bieten, vorhanden. Auch diese Sicherheitsapps müssen immer aktuell gehalten werden. Außerdem sollte man mit ihrer Hilfe regelmäßig Virenscans durchführen.

Da moderne Geräte über die neuesten Betriebssysteme und somit auch über fortschrittlichere Sicherheitstechnologien verfügen, ist es empfehlenswert, auf aktuelle Smartphones und Tablets zurückzugreifen. Wem ein modernes Gerät zu teuer ist, kann im Wegweiser von deinhandy.de ein Gerät und einen dazu passenden Tarif finden.

Um Probleme vorzubeugen, sollte man sich vor jedem Download genau über die App der Begierde informieren. Meist reicht es dabei schon aus, einen Blick auf die Nutzerbewertungen zu werfen. Ist eine App schädlich, erfährt man das oft auch schon durch Erfahrungsberichte anderer Nutzer. Eine zusätzliche Google-Recherche kann trotzdem nicht schaden.

Häufig bitten Anwendungen nach ihrer Installation um die Freigabe von verschiedenen Rechten. Hierbei sollte man abwägen, ob die App tatsächlich all die gewünschten Berechtigungen benötigt, oder ob sie auch darauf verzichten könnte. Vor allem unbekannten Programmen sollte man den Zugriff lieber verwehren.