Warum müssen CMS immer so kompliziert sein

CMS Dilemma

Mit dem Ziel Webseiten zu erstellen stößt man früher oder später auf die komfortable Möglichkeit der Content Mangement Systeme (kurz: CMS). Diese versprechen eine hervorragende Bedienbarkeit, schnelle Realisierung und ein perfektes SEO (Search Engine Optimization). Anstatt jede einzelne Seite händisch im Quellcode anpassen zu müssen, braucht man bei einem CMS nur noch Titel und Inhalt eintragen, den Rest erledigt das System. Ein wesentlicher Punkt ist bspw. das Anlegen einer Navigation, die automatisch auf allen Unterseiten erscheint.

CMS gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Eines der größten und bekanntesten Systeme ist Typo3. Dieses wird als “mächtig” und “universell” beschrieben. Es lassen sich alle erdenklichen Seiten damit generieren. Die Bedienbarkeit für Anfänger ist jedoch nicht ganz einfach, da es fast wie ein eigenes Betriebssystem mit unzähligen Funktionen aufwartet.

Nachdem man auf diesen Titan der CMS gestoßen ist, beschließt man sich den “einfacheren” Artgenossen zu widmen, wie etwa Joomla oder Typolight. Nach der anfänglichen Euphorie über die neuen und viel versprechenden CMSe kommt jedoch auch wieder schnell die Ernüchterung. Das Template lässt sich zwar schnell verwenden und eigene Inhalte hinzufügen, will man das Ganze jedoch individualisieren erreicht man ohne ausreichende PHP Kenntnisse schnell seine persönlichen Grenzen.

In weiteren Postings werde ich die Erfahrungen mit dem verschiedenen CMS kurz beschreiben und Tipps und Tricks, sowie nützliche Links dazu posten.

Als erste Anlaufstelle hat sich die Seite www.cms-vergleich.de herausgestellt. Diese entstand aus einer Studienarbeit und bietet erstaunlich umfangreiche und vor allem übersichtliche Suchergebnisse. Eben die Vorteile eines perfekten CMS.

Weiterführende Links:

Erfahrungsbericht zu verschiedenen CMS

10 Vorteile von Blogspot alias Blogger | Blog-System-Tipps

Nachtrag – nach ein paar Jahren Erfahrungen in Sachen in Coding, WordPress, CSS & Co, muss ich meinen Einstiegs-Post auf tikoim.de doch ein wenig revidieren.

CMS müssen nicht unbedingt kompliziert sein, mittlerweile gibt es Lösungen á la WordPress, die selbst Neueinsteigern das Bloggen oder Erstellen von Webseiten ermöglichen. Für den Bereich Individualisierung gilt aber nach wie vor, ohne CSS und ein paar grundlegenden PHP Kenntnissen geht nichts, bzw. nur eingeschränkt.

Wer ein individuelle Blog-Design haben möchte, der braucht das entsprechende Know-How oder finanzielle Mittel, um einen Profi damit zu beauftragen.

Punkt 2 – Was man nach Jahren so entdeckt in seinem Blog – das war tatsächlich mal der erste Blog-Post auf Tikoim.de, damals noch mit der legendären Blogspot Engine von Google, weil einfach einfach ist. Und nun, lang ist’s her. Dann war das CMS Dilemma also der Anfang. So so 🙂

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