Andreaskreuz bis Usbekistan – Fundstücke in der Google Bildersuche

Wenn man via Google Bilder oder auch einfach mal Begriffe nachschlägt bekommt man mitunter interessante Bildvorschläge. So auch vor kurzem, als ich mit meinem Sohn zu einer Vorführung zur Verkehrssicherheit für Schulkinder war und der Schulungsleiter meinte, “Sie wissen ja, was Sie zu sehen bekommen, wenn Sie nach Andreaskreuz bei Google suchen, nicht ‘das Andreaskreuz…” Okay, seine beiläufige Bemerkung machte  mich neugierig und als Web-Enthusiast konnte man sich natürlich denken, welche Ergebnisse Google zuweilen liefert. Im Folgenden eine Übersicht mit ein paar Fundstücken aus der Google-Bildersuche:

Andreaskreuz
Usbekistan
Kopfhörer
Fernsehturm
Erfahrungsbericht
Fahrrad
Dreirrad
Fotos

Die Assoziationen zu den jeweiligen Bildern sind doch zuweilen recht interessant. Natürlich gibt es auch einen Grund, warum die Bilder genau in dieser Reihenfolge in den Suchergebnissen erscheinen. Hinter der Google-Suche steckt ein komplexes System, das die Ergebnisse nach bestimmten Kriterien sortiert. Eines dieser Kriterien ist die Anzahl der Links, die ein Foto bzw. eine Website erhält. Bestimmte Fotos sind natürlich für Nutzer umso interessanter, wenn ein entsprechender (sprechender) Bildinhalt vorhanden ist. So kommen Ergebnisse, wie bspw. beim Fernsehturm zustande, dass ein Foto, das auf den ersten Blick nichts mit dem eigentlichen  Suchbegriff zu tun hat, dann doch oben an Position 1 erscheint. Denn schaut man sich dieses, wie auch die restlichen Bilder an, dann ist das entsprechende Objekt oder der Suchbegriff, wenn auch zum Teil indirekt, darin enthalten. Beim Andreaskreuz ist die Symbolik des Objekt abgebildet, eben nur der Kontext wurde ein wenig erweitert. Ebenso beim Begriff “Erfahrungsbericht” – hier ist auch ein Foto auf Platz 3, das einen spezifischen Erfahrungsbericht abbildet, nämlich den einer Nasen-OP.

Sicherlich ist Google auch nur eine Maschine und muss bei einer Kontextualisierung von Suchanfragen passen, und sich auf andere Werte stützen. In 90% der Fälle (oder mehr) sind die Ergebnisse aber wirklich relevant, was nicht heißen soll, dass die gezeigten Beispiele keine Relevanz beinhalten, aber eben auf eine spezielle Art und Weise.

Ich möchte an der Stelle nicht auf die technischen Hintergründe weiter eingehen, dazu könnte man auf alle Fälle einen extra Beitrag verfassen. Ein Blog der sich ausführlich mit der technischen Seite des Bilder-Suche im Netz befasst ist der Tagseoblog – in dem Beitrag Eye-Catcher gibt ein paar weitere Details zur Bildersuche.

Auf jeden Fall sind die aufgeführten Beispiele doch recht amüsant, und in gewisser Weise ein Spiegel des menschlichen Suchverhaltens. Wer visuell punkten möchte, der muss es wie im wahren Leben machen – Auffallen. Dazu ein paar Grundkenntnisse in Sachen Suchmaschinenoptimierung und HTML, und schon kann man einen Hingucker erzeugen. Natürlich ist zu beachten, dass zum einen die Indexierung für Bilder nicht ad hoc geschieht, und zum anderen, dass Google die Bildquellen auch nach dem sog. Trust-Prinzip rankt. Beachtet man jedoch die Basics und verfügt über entsprechende Inhalte, kann man die eine oder andere Traffic-Quelle mit Hinguckern erschließen.

Wer weitere Beispiele für Fundstücke bei der Google Bildersuche kennt, der kann die Liste gern in den Kommentaren ergänzen!

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