VPN: Sicher surfen mit diesen Lösungen

Mit einem VPN surft man sicherer. Besteht eine VPN-Verbindung, werden sämtliche Daten durch einen sogenannten Tunnel durch das Internet sicher in das eigene private Netz übertragen. Hier wird erklärt, auf welchen Wegen man VPN nutzen kann und wie man überprüft, ob das Netzwerk richtig konfiguriert ist.

Viele Lösungen für Nutzer, die ein virtuelles, privates Netzwerk (VPN) einrichten wollen, beruhen auf OpenVPN. Dieses Protokoll hat, wie der Name schon sagt, einen offen zugänglichen Quellcode und ist kostenlos verfügbar. Der Vorteil davon, dass es quelloffen ist, liegt darin, dass die Sicherheit und Funktionsfähigkeit von einer Vielzahl von Testern und Experten überprüft und verbessert wird. Doch das Protokoll allein garantiert noch kein sicheres Netzwerk.

So wird OpenVPN genutzt

Es wird nämlich erst noch ein Client benötigt. Sinnvoll ist ein Programm wie Viscosity, das eine übersichtliche Benutzeroberfläche bereitstellt, um das Netzwerk auf einfachem Wege zu konfigurieren und zu verwalten. Firmen und Universitäten können VPN über einen Client mit ihren eigenen VPN-Servern nutzen. Für Heimnutzer ist das ebenfalls möglich, wenn sie zu Hause ein eigenes Netzwerk eingerichtet haben.

Eine Möglichkeit, zu Hause kostengünstig ein eigenes VPN einzurichten – insbesondere, aber nicht nur für Linux-Nutzer – bietet sich mit einem Raspberry Pi. Wie man sein VPN mit diesem kleinen Computer einrichtet, erklärt der Digital Guide von 1&1. Der Raspberry Pi verfügt mit seiner Festplatte und dem 100-Mbit-Ethernet-Port über genügend Leistung und Geschwindigkeit, um ein kleines Netzwerk einzurichten und per DSL mit der Außenwelt zu verbinden.

Kostenlose und kostenpflichtige VPN-Dienste

Eine andere Option für Privatkunden ist die Nutzung von kommerziellen Diensten wie Cyberghost, TunnelBear oder PureVPN. Diese stellen selber Server bereit, die mit dem sicheren Protokoll versehen sind. Zahlreiche Nutzer machen von solchen VPN-Angeboten Gebrauch, um eine IP-Adresse im Ausland zu erhalten und so auf Seiten zugreifen zu können, die außerhalb dieser Länder gesperrt sind, insbesondere auf Streaming-Dienste. Einige Clients ermöglichen einen kostenfreien Zugang bis zu einer festgelegten Datenmenge und unbegrenzte Nutzung für zahlende Kunden. Ein VPN-Anbieter, bei dem die Sicherheit im Vordergrund steht, ist der von OpenVPN angebotene Client Private Tunnel.

Ist das Netzwerk sicher?

Für viele Nutzer von VPN steht das sichere Surfen, ohne dass Informationen mitgeschnitten werden können, im Vordergrund. Wer überprüfen möchte, ob sein Netzwerk richtig konfiguriert und somit sicher ist, kann das auf Seiten wie IPLeak tun. Für die Nutzung empfiehlt es sich, die Seite erst ohne und dann mit aktivierter VPN-Verbindung zu besuchen und die Ergebnisse zu vergleichen. Die Computerwoche hat zudem weitere Vorschläge, wie man mögliche Leaks finden und verhindern kann.


Bildrechte: Flickr VPN & Internet Security on Your Computer for Online Privacy Mike MacKenzie CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) ist daher eine sichere und private Lösung innerhalb des Internets selbst, die es Benutzern – ob Einzelpersonen oder Teil einer Organisation oder eines Unternehmens – ermöglicht, Daten zu senden und zu empfangen, während die Geheimhaltung eines privaten Netzwerks aufrechterhalten wird .

Das bedeutet, Sie können einen sicheren “Tunnel” in Ihrem Unternehmensnetzwerk verwenden, um Zugang zu privaten internen Systemen zu erhalten, aber Sie können auch online vollständig online surfen und auf Inhalte zugreifen, die Sie sonst nicht erhalten könnten, wie Netflix oder BBC iPlayer.

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