Adsense Hell

Als US Plattform Digg.com bietet jede Menge User generated Stories, (un)wissenswertes zum Web und alles sonst was das Nerd Herz höher schlagen lässt. Es lassen sich Bookmarks für alle Arten von Nachrichten, ob in Textform, als Videos oder auch im Audioformat posten.

Und natürlich nutzt die Seite Googles Geldmaschine für Website-Betreiber: Adsense. Und damit erscheint auf der Seite auch lokal angepasste Werbung.

Soeben konnte man ein Exempel zur regionalen Vermarktung von Werbung live erleben. Man kennt diverse Adsense Formate in Text und zuweilen häufiger auch im Videoformat. Dass jedoch selbst Mallorca Hits á la Deutsche-Mallorca-Trink-und-Spass-Kultur auf DIGG.COM dargeboten werden ist doch sehr amüsant.

Hier ein Screenshot mit unkenntlich gemachter Anzeige – keine Fake

[Quelle: Adsense digg.com, Abruf 09.08.2008, 00:15 MEZ]

Adsense Nachtrag:

Und ein paar Jahre später habe ich gelernt, dass User getargeted werden. Was damals so abwegig erschien, ist doch eigentlich so simple. Google verfolgt dich auf Schritt und Tritt. So bekomme ich immer die passende Adsense Anzeige ins Gesicht gedrückt.

Auch wenn ich es mir beim dem genannten Beispiel aus ’08 nicht mehr so recht zusammenreimen kann, wie denn diese Anzeige aufpoppen konnten. Wie dem auch sei, from Adense Hell to Adsense Heaven, oder so. Also nicht wundern, wenn man auf einer US-Website unterwegs ist und die hiesigen lokalen Kommerz-Einblendungen auch da erscheinen.

Es handelt sich dabei um die für die jeweilige Zielgruppe, das jeweilige Land, den jeweiligen Nutzer zugeschnittene “passende” Werbeeinblendung durch Google Adsense und nicht um eine für alle Nutzer gleich geschaltete Anzeige.

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