Google for President

Google – Wo willst du hin?

Antwort: ganz klar, nach oben. Nachdem ich eben einen Beitrag zum neuen Google – Boost für lokale Anbieter gelesen habe, geht mir der Gedanke, wo es mit Google noch ‘hinführen’ wird, nicht mehr wirklich aus dem Kopf. Auch wenn im Folgenden keine theatralischen Ausbrüche zu erwarten sind, möchte ich doch ein paar Punkte zum großen Hegemonen zum Besten geben.

Natürliche Grenzen

Irgendwie hat man bei Google das Gefühl, dass sie gar keine Grenzen kennen – sowohl politische als auch ‘wie Nahe sie dem Nutzer kommen’ (können). Soweit ich Google überblicke, was natürlich unmöglich ist, sind sie in jedem Land mit Ihrem Konzept erfolgreich. Bis evt. auf China und ähnlichen, wo höhere Mächte im Spiel sind. Da stellt sich aber doch die Frage, wo Unternehmen scheitern, bzw. Jahre benötigen, um lokale Märkte zu verstehen /  in gewisser Weise auch von der Kultur akzeptiert zu werden, schafft es Google offensichtlich mit Leichtigkeit das zu erreichen, was deren Ziel ist: Die Weltherrschaft Erfolge weltweit 😉

Monetarisierung um jeden Preis

Anfangs entsprach Google meinem Ideal von Minimalismus, den sie im gewissen Rahmen nach wie vor repräsentieren und leben. In Sachen bezahlte Anzeigen ist man als Adwords-Kunde, sprich als zahlender Werbepartner, ganz angetan von dem Ganzen. Ich hab Geld, Google zeigt mich an, für was auch immer ich möchte – Great Deal! Und auch für den Nutzer – wow, er kriegt genau das nach dem er sucht – what a wonderful world

Wonderful World

– Ok, dann muss man aber auch damit leben, wenn zusehend mehr Geld in bezahlte Dienstleistungen von Google gesteckt wird, dass kleinere Anbieter verdrängt werden und dann eben nicht mehr wirklich die ‘beste’ und ‘zuverlässigste’ Dienstleistung / Produkt on Top ist, sondern derjenige mit dem größten Portemonnaie. Sicherlich wäre es blauäugig zu sagen, dass es nicht schon immer so war, dennoch versprühte (und tut es sicherlich nach wie vor) Google diese Freshness / Ehrlichkeit / Unverfälschtheit, dass man abgesehen von überoptimierten Seo Sites auch wirklich das gefunden hat was sonst kein anderer gefunden hat. Der danieder geraffte Lycos Labrador möge mir verzeihen, aber Google findet eben Sachen & Dinge. ;

Lokal-Global-Scheißegal

Im Schreibfluss sprießen die Gedanken, so dass ich kurz innehalte muss um den Faden wieder zu finden. Ja, Wonderful World. Ausgangspunkt war Google Boost für lokale Anbieter – genau, dass diese eben nunmehr noch besser lokal werben können, was meiner Meinung ja eigentlich schon davor so war via Adwords – aber genau, der kritische Gedanke im Seo-United Posting , sowie ein Kommentar waren den Anlass – dass eben zum einen das Google Branchencenter einen ‘gelben Weg’ gehen könnte – sprich nur noch bezahlte Einträge und zum anderen im Allgemeinen, dass Serps nicht mehr das sind was sie mal waren, weil man sich den Rank erkaufen kann, wenn man denn weiß für was man es ausgibt. Letzteres ist natürlich längst Realität, noch gibt es auch den Begriff ‘Organisch’, ein schöner Begriff.

Pax Google

E. Nigma – Source

Ok, ich merke ich muss erstmal produktiv werden und zurück zur Arbeit – deshalb nur ein paar abschließende Gedanken. Ich frage mich, wie schafft es Google unabhängig vom Standort, von der Kultur, (von der Zeit?) überall on Top zu sein und dies stetig zu toppen. Hat Google im Tresor das Such-Gen des Menschen analysiert – bzw. sendet es im Edward Nigma Style über einen hidden Text im Google Logo an Milliarden Menschen.

Keine Ahnung. Fakt ist: Google will weiter nach oben und kommt weiter nach oben. Auch wenn ich die Google Anwendungen liebe, und das ist mein voller Ernst, entstehen irgendwie immer mehr kritische Gedanken im Hinterkopf – was wäre bspw. wenn das Branchencenter wirklich (für Lokalis) kostenpflichtig werden würde?

Ganz klar – es geht weiter. That’s Google

Zum Title hier noch der passende Song: Xavier – Wo willst du hin?

Xavier Naidoo – Wo willst du hin
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