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Webhoster Vergleich: All Inkl, Goneo und Hosteurope

Webhosting günstig kaufen

Webhoster Vergleich

Das Hosting der eigenen Website ist längst keine Raketenwissenschaft mehr. Zum einen können selbst Einsteiger mit ein paar technischen Grundkenntnissen eine oder mehrere Webseiten selbst aufsetzen, und zum anderen sind die Kosten mit ungefähr um die 5 Euro je Monat durchaus überschaubar. Im Folgenden eine Kurz-Übersicht, auf welche Punkte man bei der Wahl des passenden Webhosters achten sollten und meine persönlichen Lieblings-Hoster, die sich in der Praxis bislang bewährt haben.

Das Webhosting – der Online-Speicherplatz für seine Website

Jeder wird sicherlich die 1&1 Werbung für den Homepage-Baukasten kennen. Dem würde ich aus meiner Sicht auf alle Fälle abraten. Warum? Zum ersten sind die Kostengründe zu nennen.

Auch wenn man quasi mit wenigen Klicks sich alles zusammenklicken kann, ist im Folgenden mit rund 10 Euro monatlich für die Seite zu rechnen. Dies geht deutlich günstiger und mit weitaus besseren Ausbaumöglichkeiten in Sachen Anpassung und Optimierung für Suchmaschinen.

Wo wir schon beim zweiten Punkt wären  – den Anpassungsmöglichkeiten. Mit einem eigenen Webspace und selbst gewählter CMS-Lösung lassen sich mehrere Websites aufsetzen und das für unter 5 Euro monatlich.

Ich persönlich kenne und schätze drei Anbieter sehr – diese nutze ich selbst und bin mit dem Preis-Leistungsverhältnis überaus zufrieden. Hier meine persönlichen Empfehlungen zu günstigen Webhosting-Anbietern:

All Inkl

All Inkl Webosting

All Inkl Webosting

Mein erster Webhoster war All-Inkl. Warum? Liest man sich zahlreiche Erfahrungsberichte zum Thema Webhosting durch taucht All-Inkl immer ganz oben mit auf. Zuverlässigkeit, Preis und Leistung stimmt einfach.

Ich habe mich für den Private Plus Tarif für 7,95 Euro entschieden. Es sind 3 Domains inklusive und es lassen sich zahllose weitere Domains, die man möglicherweise woanders günstig einkaufen kann, aufschalten.

Zudem ist die Benutzeroberfläche im Kunden-Backend aus meiner Sicht die beste Lösung die ich kenne. Sie ist minimalistisch und ohne Schnickschnack, und bietet zudem zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten.

Mein Fazit: All Inkl ist für mich die erste Wahl beim Webhosting. Der Preis stimmt und man hat ein fast grenzenlose Backend für persönliche Anpassungsmöglichkeiten.

zu Anbieter All-Inkl

Goneo

Goneo Webhosting

Goneo Webhosting

Etwas minimalistischer und auch günstiger kommt Goneo daher. Hier gibt es bereits ab 4,95 Euro ein Webhosting samt 5 (!) Domains inklusive.

Einziger Nachteil ist, dass man für ein Jahr im Voraus zahlen muss. Evt. gibt es eine extra Option für monatliche Zahlungen, diese habe ich aber beim Quick-Overview nicht entdecken können.

Das Backend ist aus meiner Sicht nicht so schön übersichtlich und funktional wie das von All Inkl. Dennoch, als Zweit-Hoster für mich eine gute Alternative, mit der ich zufrieden bin.

Mein Fazit: Günstiger Zweithoster mit dem Vorauszahlungs-Manko.

Zum Anbieter Goneo

Hosteurope

Host Europe Webhosting

Host Europe Webhosting

Last but not Least – Hosteurope. Ein Anbieter zu dem ich mehr oder weniger durch meinen Arbeitgeber gekommen bin. Hier gibt es den passenden Webspace auch für um die 5 Euro. Es gibt zwar auch die kleineren Pakete, von denen würde ich aber aufgrund der Rewrite-Rule abraten – will man WordPress vollends nutzen, dann sollte es schon das L Paket für 5,99 Euro sein. Hier hat man alle Möglichkeiten – 10 Datenbanken sind inklusive – ergo 10 potentielle WordPress Seiten sind möglich.

Das Backend – ja, also wie soll ich sagen – entweder habe ich mich an den Minimalismus von All Inkl gewöhnt oder… auf jeden Fall finde ich dieses Backend etwas komplexer, zumindest aktuell aufgrund der Menüführung. Dennoch, mit etwas Einarbeitungszeit findet man alle Optionen, die man braucht. Wie beschrieben, hat man eh vor mehrere Projekte zu betreiben können verschiedene Anbieter nicht schaden.

Mein Fazit: Hier kann man auch nix verkehrt machen – ein solider Webspace zum Hosting von WordPress, und das Ganze ab 3,99 Euro monatlich.

Zum Anbieter Hosteurope.

Webhosting günstig: Das Fazit

Als ich mich zu Beginn meiner Website-Building-Phase mit dem Thema intensiver beschäftigte bin ich zuerst aus Kostengründen auf US-Hoster aufgesprungen. Aber heute würde ich jedem empfehlen, der eine Seite für den deutschen Markt eröffnen will, auch einen deutschen Anbieter zu wählen. Warum?

Zum einen wird der Webspace in Deutschland gepflegt, so dass die IP Adresse in DE liegt. Zum anderen hatte ich persönlich auch Probleme mit Hacks bei US Anbieter.

Ich würde also den einen oder anderen Euro mehr investieren (es sind wirklich nur 1-2 Euro mehr), und damit ein solides und günstiges Webhosting Paket in Deutschland haben.

Alle aufgeführten Anbieter kann ich aus eigener ausgiebiger Erfahrung, und das mittlerweile über mehrere Jahre hinweg, guten Gewissens empfehlen. Besonders die Möglichkeit neben den im Basis-Paket enthaltenen Domains lassen sich spielend leicht weitere Domains aufsetzen.

Hier nochmal in Kurzform auf welche Aspekte man achten sollte, damit man möglichst viel Ausbaumöglichkeiten im Anschluss hat:

  • Anzahl der enthaltenen Domains (2+ dürfen es schon sein)
  • Unbegrenzter Traffic (ist mittlerweile Standard)
  • Anzahl der Datenbanken (bspw. für die Anzahl der WordPress / Foren / CMS Installationen)
  • und ggf. noch ein Blick darauf, wie viele Kunden je IP (Server) aufgesetzt werden. (aber letzten Endes ein Luxusproblem für den Einsteiger Webmaster)

Viel Spaß bei der Wahl des passenden Webhosting-Anbieters!

Zum Webhosting Vergleich

 

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Ein Kommentar zu “Webhosting günstig kaufen
  1. tikoim sagt:

    Nachtrag 2015
    Hier eine Kurz-Memo zum Thema Hosting-vServer & Co.

    Bei der Suche nach einer geeigneten Hosting-Lösung für 100k+ Besucher im Monat habe ich mir einen Strato vServer geshoppt. Die anfängliche Euphorie war schnell verflogen. Ohne entsprechend Einarbeitungszeit in die Tiefen eine Windows-/Linux-Servers geht erst mal nicht viel. Hinzu kam die aus meiner Perspektive träge Serverleistung – trotz 4 Kernen und 4 GB RAM nach den ersten Tests nicht wirklich flott. Laut Ressourcenmonitor waren beim Windows Server zudem ohne Zutun immer 70% des RAM ausgelastet… soviel zu “ich-hole-mir-einen-Server-um-schnelleres-Hosting-zu-haben”.

    Soweit die Memo – nun heißt es wohl von der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie gebrauch zu machen.
    Nächster Halt wird ein managed Server sein. Denn ich will mich eigentlich ausschließlich um die Website kümmern und nicht um Updates-Serverkonfigurationen-und-Co.

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