Likes, Tweets und andere Arten von Social Sharing

Social Sharing
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Die obligatorische Social-Leiste im Footer eines Beitrags setzt nun ja fast jeder Blog ein. Bieten die ganzen Social Buttons aber wirklich Mehrwert für die Masse der Blogs? Im Webmaster Friday ging es genau um diese Frage, über den Einsatz der Likes, Tweets und anderen Social Werkzeugen – „Social-Media Buttons im Blog“.  Hier ein paar Gedanken zum Thema.

1. Welche Social Media Buttons sind wichtig?

Die Definition von ‚wichtig‘ ist sicherlich ziemlich ambivalent, was bedeutet wichtig im Kontext eines Blogs? Deshalb vielleicht zuerst die Frage nach dem Warum?

Social Media Buttons setzt man ein, um seine Beiträge mit anderen zu teilen, bzw. von anderen teilen zu lassen. Soweit die Theorie. In der Regel werden die meisten Buttons aber nur von Internet affinen Nutzern genutzt. Als Ausnahme würde ich hier den Facebook Like Button sehen, der mittlerweile auch aufgrund der schier unendlichen Nutzern auch gesellschaftsfähig geworden ist. Ein Like ist mal viel schneller gedrückt als ein Tweet oder ein Sharen via Mister Wong und Konsorten.

Was ist nun wichtig? Also den Like Button kann man aus meiner Sicht im Blog immer einsetzen, weil die Schwelle zum Drücken relativ gering ist, wenn der Beitrag denn wirklich gut ist.

Einen Tweet absetzen ist schon mit einer höheren Schwelle verbunden, und wird zumeist von denjenigen genutzt, die wirklich im jeweiligen Thema drinstecken und natürlich einen Twitter Account haben.

Weitere Sharing-Optionen, wie etwa Mister Wong, Webnews, Delicious und Konsorten werden definitiv weniger verwendet, weil es zum einen Mehraufwand bedeutet, um entsprechend noch Tags und Kurzbeschreibungen hinzuzufügen und der Großteil der Leserschaft etwaige Dienst schlichtweg nicht nutzt.

Welche Kanäle lohnen sich?

Auch hier kann man wieder sagen: „Depends“. Um es vielleicht etwas konkreter zu machen, will ich es anhand einen Blogs zum Thema Web und Online-Welt, wie goeo eben, festmachen. Zuerst natürlich wieder das Like – durch die bereits benannte niedrige Schwelle ein Like zu drücken, kommt man schnell in allerlei Statusmeldung-Ströme auf Facebook und bekommt dadurch den ein oder anderen  Besucher, der, wenn ihm denn das Thema interessiert, dann natürlich auch zum wiederkehrenden Leser mutieren kann.

Twitter mit seinen Tweets ist für Technik-Blogs auch durchaus ‚lohnenswert‘. Ich persönlich tweete beispielsweise besonders häufig irgendwelche Netzfundstücke in Sachen Coding, Webdesign und Design Inspirationen. Mit einer entsprechenden Anzahl an Re-Tweets steigt damit natürlich die Popularität des Postings und er etabliert sich im Google Index.

Weitere Services wie Bookmark-Dienste nutze ich ebenfalls, um bspw. eigene Artikel zu speichern und besonders gelungene Beiträge und Web-Apps zu sharen. Die Masse der Nutzer, bin ich der Meinung, nutzt entsprechende Dienst aber weitestgehend gar wenig bis gar nicht, weil ihnen der Mehrwert fehlt und man sich fragt  – Was bringt es mir einen Beitrag via Bookmark-Dienst zu teilen?

Was sich ‚lohnt‘

  • Facebook Like – niedrige Klick-Schwelle
  • Tweets – für aktive Twitter-Nutzer sind gute Beiträge einen Tweet wert
  • Mister Wong & andere – bei privaten Projekten zum Support der eigenen Beiträge geeignet
  • ##nachgereicht## Google Plus – Gib +1 und zeig Google was dir gefällt…

Warum ‚lohnt‘ es sich

  • Links zum eigenen Post
  • Potentielle neue Leserschaft
  • Traffic-Generierung
  • ein möglicher Marketing-Kanal im Mix

Plugins

Ein wie ich finde ganz gelungenes Plugin ist Sociable. Man kann sich die Services seiner Wahl auswählen und als Leiste unter den Blog-Post einblenden lassen. Funktioniert ganz einfach und ist im Gegensatz zu manchen Plugins aus meiner Erfahrung ressourcenschonend.

Facebook und Twitter Buttons füge ich manuell in den Code ein. Hier ein Beitrag bei Perun, wie man allerlei Buttons im Code ohne Plugin richtig einfügen kann.

Abschließende Gedanken zu Likes & Co

Über den Mehrwert der Einbindung von diversen Buttons kann man sicherlich streiten. Als größten Nachteil sehe ich die Performance der Website, die bei zu vielen Buttons schlichtweg leidet. Zum anderen ist die Menge der verfügbaren Buttons schlichtweg unübersichtlich und schreckt ggf. so manchen Nutzer auch ab.

Ich persönlich finde den Facebook Like Button und den Twitter Tweet Button am ‚effektivsten‘. Facebook für die breite Masse der Besucher und Tweet für den spezialisierten Geek unter den Surfern.

Was ich beim Facebook Like / Share allerdings etwas zweischneidig finde, ist die Tatsache, dass man klickt und nichts weiter bestätigen muss, ein Klick und der Link erscheint in seinem Profil. Aus Sicht der Einfachheit super, aber ob sich das ein andere Dienst erlauben könnte, ohne eine Art zweite Bestätigung zu posten, weiß ich nicht. Nun ja, ich merke beim Schreiben, dass es ein ziemlich vielschichtiges Thema ist, worüber man selbst eine riesen Liste an Pros und Contras aufführen könnte. Soweit so gut.

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