Coding Gedanken

WordPress Code nicht nach WordPress Code aussehen lassen

W3C Quellcode

Eine komplizierte Überschrift. Stimmt. Bei der morgentlichen Webseitenanalyse und Google Reader Lektüre passiert es mir doch immer wieder, dass ich automatisch auf Quelltext anzeigen klicke, wenn ich eine neue interessante Seiten entdecke.

Keine Ahnung was mich dazu treibt, auf jeden Fall gibt es zu Weilen nützliche Entdeckungen in Sachen Coding, und vor allem was mich ganz besonders interessiert, in Sachen Coding und WordPress.

Hier nun ein paar interessante Quellcode-Entdeckungen/-Gedanken in Sachen WordPress, Seo und Coding.

W3C Quellcode Screenshot – Der Quellcode einer PR10 Seite

Ich nutze WordPress nun schon eine ganze Weile und bin trotz mäßiger bis mittlerer Programmierkenntnisse in Sachen PHP und CSS doch  ganz zufrieden mit den Ergebnissen bei der Anpassung von Themes in neuen Webprojekten.

Was mich immer ein wenig stört, ist der zum Teil überladene Quellcode bei so manchen WordPress Themes. Aufgrund der neuen Möglichkeiten in Sachen individuelle Header in WordPress 3.0.1 nutze ich u. a. das TwentyTen Theme, darauf lässt sich schon mal gut aufbauen. Ok, um was es in diesem Beitrag gehen soll ist die Anpassung des WordPress Quellcodes.

Ein Plugin, dass scheinbar “der heilige Gral in Sachen SEO und WordPress Code” zu sein scheint, zumindest subjektiv gefühlt als Codezeile, ist das Plugin wpSEO  von Sergej Müller. Ich kann bislang leider nur als Beobachter von Quellcodezeilen sprechen, wenn es sich finanziell ergibt, dann steht wpSEO ganz oben auf der IT-brauch-ich-Dinge.

Ja, wpSEO macht nur einen schönen Header, ähnlich wie das All in One SEO Pack Plugin, aber eben auch einiges besser. Siehe zum Beispiel hier – ein Vergleich der beiden Plugins: wpSEO vs. AioSEO (Link).

WordPress-Code Einblicke: Header & Co

Im Folgenden geht es unter Umständen ein wenig spekulativ zu, aber dafür sind die Kommentare da; Zurück zur wpSEO Seite – ein Blick in den Quellcode zu Sergej’s Seite zeigt einen sauberen und übersichtlichen Quellcode der überhaupt nicht an WordPress erinnert; eben ‘hand-gecoded’.

Bei der Suche nach Referenzen, bzw. weiteren Infos zu wpSEO bin ich auf den Beitrag im Blog ‘Talkpress’ gestoßen, mit dem heiteren Namen “Verletzt wpSEO die WordPress-Lizenz?“. Natürlich eine aus meiner Sicht unsinnige Frage, denn was ist mit der ‘Theme-Industry‘, die nach der westrheinischen Gummienten-Industrie eine der aufstrebensten Tech-Bereiche zu sein scheint.

Unabhängig davon aber ein gut geschriebener Artikel mit erstaunlich geringem Bashing-Faktor, zumindest in den sichtbaren Kommentaren. Wie, bzw. warum, ich nach dem Lesen dieses Artikels mir den Quellcode von WordPress Deutschland angeschaut habe kann ich nicht mehr genau validieren, auf jeden Fall gab es direkt einen ‘Aha-Effekt’. WordPress Deutschland nutzt doch tatsächlich WP-Seo, und das in der Standard Version. (bzw. in der Deluxe Version aber mit Werbebanner im Source-Code:)

WordPress Deutschland und wpSEO – Quellcode. Abruf 17-08-10

Ein weiteres Argument pro wpSEO. Wenn es WordPress Deutschland selbst nutzt, ja dann, dann muss was dran sein. Unabhängig davon ist es natürlich eine optimale Werbung, wenn man denn Quellcode als Werbung verstehen will, aber ich denke schon, weil man damit eine ganz spezifische Zielgruppe anspricht.

Der nächste Verknüpfungspunkt in dieser Assoziationsreihe war nun die Frage: “Und was ist mit WordPress.org?”. Und siehe da, diese Art von Quellcode gefällt mir doch sehr, wenn die URL nicht WP wäre, dann würde ich es als semi-Coder nicht sehen, mit welchem Blogsystem / CMS WordPress.org erstellt wurde.

WordPress.org – Quellcode. Abruf 17-08-10

Es sind keine Elemente zu sehen, welchen auf WordPress direkt hinweisen, bzw. werden Codezeilen wie wlwmanifest oder EditURI nicht benötigt (wie gesagt, ich bin kein Coding-Profi). Dennoch gefällt mir diese Art von Startseiten-Code ganz gut, einfach Clean.

Ein Blick in den Quellcode von diesem Blog (tikoim.de) ruft bei Codern natürlich entsetzen aus, ganz klar ein simples nachbearbeitetes Blogger-Theme mit sehr viel unnützen Codezeilen, stimmt natürlich.

Ich verwende (verwendete) Blogger alias Blogspot für diese Seite, um auch zu sehen, was Google’s Blogsystem leisten kann, für alle anderen Dinge verwende ich VISA WordPress. Dass man sowohl Blogger-Templates, als auch WordPress-Themes sauber schreiben kann steht außer Frage, mit den nötigen PHP, HTML und CSS Kenntnissen, und etwas Zeit ließe sich auch dies beheben.

WordPress Quellcode-Manie

Zum Abschluss ein paar Anregungen zur Diskussion, bzw. offenen Fragen zum WordPress Quellcode. Arbeitet WordPress.org mit WordPress? Ja, siehe wordpress.org/wp-admin; aber wie kann man es so hinbekommen, dass der Quellcode eben nicht mehr nach WordPress aussieht und man alle unnützen “../wp-content/…” Elemente auf simple Ein-Ebenen-Unterordner beschränkt? Sicherlich wird diese Auslagerungen der WordPress-Core-Elemente mit ein paar Änderungen im PHP-Code möglich sein, aber ließe es sich auch relativ einfach gestalten, ohne dass man ein Experte in Sachen WordPress ist?

Besonders spannend finde ich den Quellcode von wired.com. Die ersten 26 Codezeilen sind Leerzeilen es folgt die Doctype Deklaration, wieder 26 Leerzeilen bevor der eigentliche Header beginnt. Welchen Vorteil bringt diese Art der “Quellcode-Formatierung”? Natürlich dient es der Übersichlichkeit, aber welchen Einfluss, wenn es denn einen gibt, hat dies auf die SE-Bots? Per Komprimierung lässt sich ja auch so mancher Quellcode verpackt in eine Zeile Code packen, hier ist der Zweck einerseits die Größe der HTML-Datei, aber aus meiner subjektiven Sicht auch, dass nicht jeder direkt Einblicke in die hiesigen Code erhält.

Nun gut, ein sehr assoziativer Artikel mit zuweilen subjektiven Quellcode-Gedanken zu WordPress. Sicherlich sollte man den Quellcode aus Online-Marketing Sicht nicht überbewerten, eine gewisse Empathie in Sachen Bots & Google kann jedoch nicht schaden.
< /assoziation >

 

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Layout » Responsive Layout Gedanken
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2 Kommentare zu “WordPress Code nicht nach WordPress Code aussehen lassen
  1. Robert Hartl sagt:

    Vorweg: ich schaue auch immer in den Quellcode, weil mich erstens das CMS und zweitens die Qualität/ Sauberkeit interessiert. Quellcode ist quasi eine Art Handschrift, wenn man so will.
    Wordpress.org nutzt wegen der Performance ein CDN und lagert statische Dinge wie das Stylesheet auf eine statische Subdomain s.wordpress.org aus. Das geht mit etwas Aufwand auch mit WordPress automatisch (Theme Funktionen) oder bei CSS, JS ja auch manuell. Dann kann man halt den Admin-Editor vergessen oder leitet die Subdomain eben wieder auf das WP-Verzeichnis.
    Die Leerzeilen von wired sollen woll den Quelltext vor Neugierigen verbergen. Auf meiner privaten Seite hab ich das früher aus Spaß mal gemacht, da kam jeden Tag eine E-Mail, wie man den Quelltext denn verbergen könne – it works!

  2. Ich glaube das waren die Worte nach denen ich gesucht hatte “Die Handschrift einer Website” – gefällt mir gut die Metapher.
    Das mit den ‘Neugierigen’ zum Thema Leerzeilen ist natürlich auch interessant … meine Antwort wäre: mit #FFFFFF ;

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